Rottenburg +49 7472 / 9250 | Tröbitz +49 353 26 / 9830 kontakt@etapart.de
Seite auswählen

Beim Verbrennen eines Brennstoffes wird die darin gespeicherte Energie in nutzbare Energie umgewandelt. So erzeugen chemische Brennstoffe thermische Energie durch Oxidation, wohingegen elektrochemische Brennstoffe der Stromerzeugung dienen.

Entsprechend des Aggregatzustandes lassen sich feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe unterscheiden. Daneben ist eine Differenzierung nach natürlicher, veredelter oder synthetischer Herkunft sowie nach fossilen und nachwachsenden Brennstoffen möglich. Daneben gibt es die Gruppe der Kernbrennstoffe, bei denen durch Kernspaltung (Uran, Plutonium) oder Kernfusion (Deuterium, Tritium) Energie erzeugt wird.

fossile Brennstoffe fest Braunkohle, Steinkohle, Torf
flüssig Erdöl und Derivate (Benzin, Diesel, Heizöl)
gasförmig Erdgas
nachwachsende Rohstoffe fest Holz, Strohpellets, Olivenkerne, Kokos
flüssig Biokraftstoff wie z. B. Pflanzenöl, Bioethanol
gasförmig Faulgase, Biomethan, SNG, Biowasserstoff

Der Aggregatzustand ist entscheidend für die Nutzung des jeweiligen Brennstoffs. So dienen Festbrennstoffe meist der Erzeugung von elektrischem Strom sowie als Energielieferant bei der Verhüttung von Eisen und Stahl. Flüssige Brennstoffe hingegen finden hingegen vielfach Anwendung als Antrieb im Verkehrswesen, zum Heizen von Gebäuden sowie als Rohstoffe in der chemischen Industrie. Gasförmige Brennstoffe werden vor allem zur Gebäudeheizung sowie zur Stromerzeugung, ferner auch als Rohstoff in der chemischen Industrie genutzt.

Eine Aussage über die Qualität eines Brennstoffes liefert die Angabe des Heizwertes oder des Brennwertes. Der Brennwert ist dabei höher, da hier auch die Energieleistung berücksichtigt ist, die sich durch die Nutzung der Kondensationswärme in der Abluft ergibt.

Um die Verbrauchskosten zu schätzen und zu ermitteln, welche Vorratshaltung für einen lückenlosen Betrieb erforderlich ist, muss der Brennstoffbedarf berechnet werden. Dessen Höhe hängt von zahlreichen Faktoren wie Leistung, Regelung und Steuerung der Anlagen, Wirkungsgrad, Laufzeit und der Brennstoffart ab.