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Brennstoff Gas

Erdgas ist der wohl beliebteste Brennstoff für Gasheizungen. In seltenen Fällen wird Gas auch verstromt. Dabei ist Erdgas nicht zu verwechseln mit Autogas, das meist ein Nebenprodukt der Erdölraffination darstellt. Doch auch Biogas findet immer weitere Verbreitung.

Beschaffenheit von Erdgas

Erdgas lagerst in unterirdischen Lagerstätten, meist in unmittelbarer Nähe zu Ölquellen, da der Entstehungsprozess beider Rohstoffe ähnlich ist. Der Transport von den Quellen erfolgt meist durch Pipelines, wobei durch die Komprimierung zu CNG (Compressed Natural Gas) oder in den flüssigen Aggregatzustand LNG (Liquified Natural Gas) größere Mengen auf kleinerem Raum transportiert werden können.
Erdgas besteht im Wesentlichen aus Methan, wobei die Zusammensetzung in Deutschland regional verschieden ist. Weitere Hauptbestandteile sind Ethan, Propan und Butan, Schwefelwasserstoff, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Da Methan hauptverantwortlich für den Verbrennungsprozess ist, variiert der Heizwert – die Energie, die beim Verbrennen von Erdgas freigesetzt wird – zwischen 9 und 12, bei Biogas ist sie etwa halb so hoch:

  • Biogas: 5,5 kWh/m³
  • Erdgas: 11,2 kWh/m³
  • Flüssiggas: 28,2 kWh/m³

Entstehung von Biogas

Biogas ist im Gegensatz zu Erdgas kein fossiler Brennstoff, sondern wird durch die Vergärung von Biomasse in speziellen Biogasanlagen durch das Vergären nachwachsender Rohstoffe hergestellt. Zum Einsatz kommt das Biogas sowohl bei der Stromerzeugung als auch beim Betrieb von Fahrzeugen und der Einspeisung in das allgemeine Gasversorgungsnetz.

Den besten Wirkungsgrad erzielt Biogas bei einer gleichzeitigen Nutzung in der Strom- und Wärmeerzeugung, d. h. im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung. Inzwischen mehrt sich auch der Anteil bei der Nutzung von Bio-Flüssiggas zu Heizzwecken.
Der Heizwert unterscheidet sich hier ebenfalls durch den Methananteil, der sich entsprechend des Ausgangsmaterials (z. B. Maissilage oder Rindergülle) unterscheidet.

 

Vorteile einer Gasheizung

  • Bei einer Gasheizung benötigt man keinen Lagerraum wie z. B. bei Heizöl oder Pellets. Die Versorgung erfolgt sauber und bequem über eine Zuleitung direkt zum Haus – dank hoher Sicherheitsstandards sogar ohne größere Risiken.
  • Der Brennwert ist höher als bei Heizöl, was Erdgas zum perfekten Brennstoff für Brennwertheizungen macht.
  • Das Gas selbst ist ungiftig – und auch die erzeugten Abgase sind weniger mit CO2 belastet als bei Heizöl. Gleichzeitig wird kein Ruß oder Staub erzeugt. Die Gasheizung ist damit umweltfreundlicher.
  • Dank der wachsenden Konkurrenz auf dem Erdgasmarkt könnten die Preise sinken – sobald man die Preisbindung an die Ölpreise abschafft.

Biogas verbrennt sogar komplett klimaneutral, sofern die Anlagen zur Erzeugung des Gases dicht sind und bei der Produktion von Energiepflanzen keine aufwändigen Energien zum Einsatz kommen.

Nachteile einer Gasheizung

  • Da Erdgas explosiv ist, darf die Verlegung von Leitungen nur durch Fachleute erfolgen.
  • Ist das Grundstück nicht über eine Erdgasleitung erschlossen, besteht keine Möglichkeit, eine Gasheizung zu betreiben.
  • Die Preisentwicklung ist an die Ölpreise geknüpft. Im Gegensatz zum Öl lässt sich Gas jedoch nicht zu besonders günstigen Zeitpunkten auf Vorrat kaufen.
  • Die Zulieferung von Erdgas nach Deutschland hängt im Wesentlichen von ausländischen Staaten ab.
  • Erdgas ist ein fossiler Brennstoff.

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