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Negativer Übergabeverlust:

Aus der Berücksichtigung des Faktors fRadiant < 1 für dezentrale Systeme und Raumhöhen > 4m kann sich nach der DIN V 18599 ein negativer Übergabeverlust der Heizung errechnen. Mathematisch ist dies dem Umstand geschuldet, dass DIN V 18599 (durch Iteration (Wiederholung) einiger Parameter) eine integrierte Berechnung des Endenergiebedarfs des Gebäudes mit allen Anlagentechniken bezweckt, der Nutzenergiebedarf (Heizung) und die Verluste der Anlagentechnik Heizung aber dennoch getrennt berechnet werden. Die Wahl des Heizsystems beeinflusst auf jeden Fall jedoch auch den Nutzenergiebedarf.

Der negative Übergabeverlust drückt aus, dass in diesem Fall (Strahlungsheizung in hohen Räumen) der Gesamtenergiebedarf Heizung (Endenergie) niedriger ist als für den Referenzzustand.
(Annahme: Raumtemperatur = Lufttemperatur) Es ist kein Gewinn.