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Containerheizung

Container werden auf Baustellen als Aufenthaltsorte oder zur Unterbringung der Arbeiter genutzt, als temporäre Schulgebäude eingesetzt oder mit Sanitäranlagen ausgestattet. Um auch in der kalten Jahreszeit ein angenehmes Raumklima zu schaffen, bedarf es einer Beheizung dieser Flächen. Hier bieten sich unterschiedliche Lösungen an, die jeweils an die Anforderungen der spezifischen Nutzung angepasst sind.

Anforderungen an eine Containerheizung

Grundsätzlich sollten Containerheizungen unabhängig von der Nutzungsart einige Kriterien erfüllen:

  • platzsparende Bauweise
  • Energieeffizienz und damit geringe Verbrauchskosten
  • einfache Bedienbarkeit
  • geringer Installationsaufwand

Diese resultieren aus der ohnehin kompakten Bauweise der Container, bei denen jeder Zentimeter Stellfläche wertvoll ist, der oftmals nur zeitweisen Nutzung des Containers als Aufenthaltsort und der vergleichsweise geringen Isolierung.
Darüber hinaus spielt die Nutzungsart die größte Rolle bei der Wahl der Heizung. Container können beispielsweise genutzt werden für

  • Schulcontainer
  • Bürocontainer
  • Wohncontainer
  • Sanitär- und Duschcontainer
  • Baucontainer

Während Wohncontainer ganztägig eine angenehme Raumtemperatur aufweisen müssen, kann bei Bürocontainern eine Nachtabsenkung erfolgen. Allerdings muss dann gewährleistet sein, dass mit Arbeits- oder Unterrichtsbeginn binnen kurzer Zeit eine Aufheizung des Containers erfolgen kann.

Mobile Dusch- und Sanitärcontainer müssen in Deutschland während des Betriebs dauerhaft auf mindestens 18°C aufgeheizt sein. Sie stellen hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit und Spritzwasser zusätzliche Anforderungen an die Heizung.
Baucontainer hingegen sind häufig stark frequentiert, die Türen werden häufig geöffnet und geschlossen. Dennoch soll auch bei kalten Außentemperaturen Wärme erhalten bleiben. Bei Baucontainern spielt zudem die Versicherung eine große Rolle. Hier zeichnen sich elektrische Infrarotheizungen teilweise dadurch aus, dass eine Brandgefahr ausgeschlossen ist und Versicherungsprämien dadurch günstiger sind.

Infrarotheizungen

Eine Lösung für die Beheizung von Containern stellen Elektroheizkörper dar, die jedoch den Nachteil des hohen Stromverbrauchs mit sich bringen. Zudem erzeugen sie Zugluft und benötigen lange, um den Raum aufzuheizen. Die günstigere Alternative sind Infrarotstrahler.

Diese sind in der Regel ebenfalls mit Strom betrieben, haben gegenüber den Radiatoren jedoch den Vorteil, dass die Infrarotstrahlung für eine Sofortwärme sorgt, da nicht wie bei einer Konvektionsheizung erst die Luft erhitzt werden muss, sondern die Heizung auf den Körper abstrahlt. So lässt sich die Heizung nur bei Bedarf nutzen, was sich positiv auf die Energiekosten auswirkt.

Infrarot-Containerheizungen trocknen zudem die Luft nicht aus, was ein angenehmes Raumklima erzeugt. Da die Heizungen keine Luftzirkulation erzeugen, wird beim Heizbetrieb auch kein Staub aufgewirbelt. Typische Effekte von heißen Köpfen und kalten Füßen, wie man sie von Konvektionsheizungen häufig kennt, bleiben durch die gleichmäßige Erwärmung des kompletten Raums aus.

Die platzsparende Anbringung an der Wand oder Decke verringert die vorhandene Fläche nicht wie im Falle eines Standheizkörpers, wobei die Montage einfach über Schrauben erfolgt. Damit können die Heizkörper auch nachträglich problemlos eingebaut werden. Die Steuerung der Heizgeräte ist aktuell häufig per App über eine Bluetooth-Schnittstelle möglich.

 

Vorteile einer Infrarot-Containerheizung

  • einfache Montage
  • platzsparende Bauweise ohne Flächenverlust
  • kostengünstiger Betrieb durch gezielte Steuerung
  • wartungsarm
  • angenehmes Raumklima
  • keine Luftzirkulation
  • Energieeinsparungen von bis zu 50 % gegenüber Konvektionsheizungen

 

Je nach Wahl der Bauart kommen außerdem hinzu:

  • keine Brandgefahr
  • Spritzwasserschutz