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Der Transmissionswärmeverlust bezeichnet die energetische Qualität der thermischen Gebäudehülle, d. h. von Isolierung, Wärmedämmung, Dach Wänden, Fenstern und Decken. Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) sieht dabei für Wohn- und Nicht-Wohnbauten bestimmte Höchstwerte vor. Transmissionswärmeverlust entsteht dabei über die Ableitung von Wärme über die Bauteile, wohingegen der Lüftungswärmeverlust die abgehende Wärme über die Luftbewegung (geöffnete Fenster und Türen, undichte Bauteile, Schornsteine) bezeichnet. Um Wärmeverluste infolge von Wärmeleitung über Wände, Fenster und Türen auszugleichen, muss einem Raum eine bestimmte Wärmemenge zugeführt werden (der sogenannte Transmissionswärmebedarf).

Die Angabe des Wärmeverlustes H'T  erfolgt als Differenz in Grad Kelvin und errechnet sich aus dem U-Wert und der Fläche eines Bauteils. Möglich ist die Angabe absolut in kWh/(Ka), als spezifischer Wert bezogen auf die Wohnfläche in kWh/(Km²a) oder auf die Hüllfläche in kWh/(Km³a). Je niedriger der Wert, desto höher die Qualität des Wärmeschutzes und der Dämmung der Gebäudehülle. Für Nicht-Wohngebäude mit einem hohen Fensteranteil liegt der zulässige Transmissionswärmeverlust bei 1,55 W / (m² * K). Bei kleineren Gebäuden mit einer oder mehreren Wohnungen ist der Wert mit 0,44 W / (m² * K) niedriger.