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Brennstoff Holz

Holz gilt als nachhaltiger Brennstoff, eine Holzheizung damit als umweltschonende Alternative zu Gas– und Ölheizungen. Dabei gibt es jedoch weit mehr als eine Variante des Holzofens, die sich mit ganz unterschiedlichen Brennstoffen befeuern lässt. Längst ist nicht jedes Holz für jeden Ofen geeignet, auch unterscheidet sich der Heizwert wie bei jedem Naturprodukt durch individuelle Eigenschaften.

Bei Holz ist für den Heizwert weniger die Dichte als vielmehr der Wasseranteil entscheidend, wobei sich der Heizwert von feuchtem Holz aus der enthaltenen Trockenmasse ergibt und bei absolut trockenem Laubholz etwa bei 5 kWh/kg, bei Nadelholz aufgrund des Harzanteils bei 5,2 kWh/kg liegt. Damit ersetzt ein Raummeter trockenen Laubholzes etwa 200 Liter Heizöl oder 200 m³ Erdgas.

Hackschnitzel

Hackschnitzel sind im Prinzip klein gehäckseltes Holz – Althölzer aus der Industrie, Energiehölzer oder Resthölzer aus der Durchforstung beispielsweise. Damit ist die Schüttdichte gering, der Platzbedarf für die Lagerung relativ hoch. Je kW Heizleistung sollte man etwa 1,5 bis 2 m Lagerraum einplanen.
Etwas geringer ist der Platzbedarf, wenn das Holz besonders trocken ist: Mit einer Restfeuchte von 10-18 Prozent ist zudem der Heizwert durch einen rückstandsminimierten Brennvorgang besonders hoch.
Um eine problemlose Lieferung, Lagerung und Befeuerung zu ermöglichen, sollte sich der Lagerraum in unmittelbarer Nähe zum Heizungsraum befinden und entsprechend gängiger Brandschutzvorschriften ausgestattet sein. Für den Transport zum Kessel eignen sich an den Anlagen ausgerichtete Schnecken mit oder ohne Blattrührwerk, Rüttelböden oder Schubböden.
Hackschnitzel eignen sich nicht als Brennstoff für einzelne Öfen, sind jedoch ein hervorragender Energielieferant für eine Holzzentralheizung.

Pellets

Holzpellets sind stäbchenförmige Pellets mit Durchmessern von weniger als 25 Millimetern, die vollständig oder überwiegend aus Holz oder Sägenebenprodukten hergestellt werden, die in Säge- oder Hobelwerken anfallen.
Mit einem Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 10 Prozent ist der Heizwert mit 4,8 kW vergleichsweise hoch. Pellets können zur Befeuerung in Einzelöfen als auch kompletten Zentralheizungen genutzt werden.

Holzbriketts

Holzbriketts bestehen aus stark gepressten Resthölzern, die in der Holzverarbeitung anfallen. Durch ihre einheitliche Form sind sie stapelbar und benötigen damit weit weniger Lagerfläche als Hackschnitzel. Mit einem Heizwert von etwa 4,9 kWh je kg eignen sich Briketts besonders gut zum Befeuern einer Zentralheizung. Für das gemütliche Kaminfeuer sind sie hingegen weniger geeignet, da sich bei der Verbrennung im Ofen keine ansehnliche Flamme entwickelt.

Scheitholz

Scheitholz ist der Klassiker unter den Brennhölzern. Der Bezug erfolgt entweder direkt beim Förster im Wald oder als fertiges Scheitholz durch einen Händler. Überzeugt das eine durch Gebrauchsfertigkeit, ist das andere günstiger und mit Arbeit verbunden: Nach dem Kauf einiger Festmeter muss das frische Holz aus dem Wald erst mühevoll geschnitten und gespaltet werden, bevor es ein bis zwei Jahre lagert, um schließlich mit einer Restfeuchte von etwa 20 Prozent verfeuert zu werden.
Um Holz für 1-2 Jahre vorzuhalten, bedarf es vor allem viel Platz rund um das Haus. Ideal sind nach Süden ausgerichtete Hauswände, an denen die Scheite auf Paletten unter einem Dach gestapelt werden. Das erlaubt ausreichende Luftzirkulation und schützt vor Witterungseinflüssen. Weitere Handelsformen neben dem Scheitholz sind:

  • Rundholz: gelängt aber ungespalten
  • Spaltholz, Meterscheiter: grob gespalten, etwa auf 1 m gelängt
  • Scheitholz, Brennscheitholz: etwa auf 33 cm gelängt
  • Stückholz: ofenfertig, 50 cm, 33 cm und 25 cm abgelängt; es wird auch nur „Brennholz“ genannt
  • Brennreisig ist Holz, welches keine Derbholzstärke von 7 cm Durchmesser erreicht (Zweige und Äste)

Scheitholz unterscheidet sich je nach Holzart hinsichtlich seines Brennwertes: Während Eichenholz z. B. eine Heizleistung von etwa 4,2 kW-Stunden mit sich bringt, liegt Ahorn bei etwa 4,1 kWh. Nichtsdestotrotz kann jedes Scheitholz sowohl im Einzelofen als auch der Zentralheizung zum Einsatz kommen.

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