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Sporthalle heizen – Mit der richtigen Hallenheizung

Sporthallen unterliegen häufig einer nur unregelmäßigen Nutzung, d. h. die Heizung muss den Raum schnell erwärmen, gleichzeitig darf die Wärme nicht als unangenehm bei der körperlichen Betätigung empfunden werden. Rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere die DIN EN 15251 und die DIN 18032) geben vor, dass sich Sporthallen auf mindestens 20 °C beheizen lassen müssen. Dafür bieten sich unterschiedliche Heizsysteme an. Welche besonders geeignet ist, um nicht nur ein angenehmes Raumklima zu schaffen, sondern gleichzeitig effizient zu sein, hängt von der baulichen Beschaffenheit der Sporthalle ab.
Während sich für die Nebenräume der Sporthalle unter Umständen klassische Heizkörper eignen, bietet sich für die Halle selbst eine Infrarot-Heizung an, die weniger die Raumluft, als vielmehr die einzelnen Bauteile erhitzt und damit zu einer subjektiv höheren Wärme führt.

Infrarot-Heizsysteme

Sporthallen verfügen häufig über hohe Deckenhöhen, die sich gut dafür eignen, die Heizelemente in den Deckenbereich zu legen. Unterschieden wird zwischen Hell- und Dunkelstrahlern, die sich durch die Oberflächentemperatur unterscheiden. Beiden gemein ist, dass sie Bauteile durch Infrarotstrahlung aufheizen und so schnell zu einem als angenehm empfundenen Raumgefühl beitragen.
Für normale Deckenhöhen bieten sich vor allem Dunkelstrahler an. Die Heizleistung beschränkt sich dabei auf den Abstrahlkegel, sodass sich auch einzelne Hallenbereiche partiell heizen lassen. Auch ist diese Art der Heizung gut geeignet, um kurze Heizzeiten abzudecken, wie sie in Sporthallen häufig vorkommen.

Wand- und Bodenheizungen

Neben der Beheizung der Sporthalle durch eine Infrarot-Heizung ist das Verlegen von Heizungsrohren in den Wänden oder dem Boden möglich. Bei der Fußbodenheizung ist jedoch problematisch, dass der Komfortbereich nur gering ist und sich für den Hallenboden nicht unbedingt eignet. Für Umkleiden und Nasszellen bietet sich die Verlegung von wasserführenden Heizungsrohren jedoch unter Umständen an.

Deckenstrahlheizung

Möglich ist außerdem eine Beheizung über Deckenstrahlplatten, die wasserdurchströmt sind und durch die Wärmestrahlung eine Erhöhung der Temperatur des gegenüberliegenden Fußbodens erzielen. Das Problem hierbei ist die große Fläche, die benötigt wird, um die niedrigen Oberflächentemperaturen der Heizelemente zu gewährleisten. Auch erfordert diese Art der Beheizung eine gut gedämmte Gebäudehülle.

Bauteilheizung

Ähnlich verhält sich die Beheizung der Halle durch Bauteilheizungen, bei der wärmeführende Rohre in die Betondecke oder die Metalldachkonstruktion integriert werden. Die Wärmeabgabe erfolgt hier ebenfalls als Strahlungswärme.

Umluftheizung

Bei einer Umluftheizung (Warmlufterzeugern) erfolgt die Erwärmung der Raumluft, indem diese angesaugt, in einem Heizgerät erwärmt und wieder ausgeblasen wird. Meist erfolgt die Montage an der Decke, die Geräte erzielen bereits mit kleinen Abmessungen hohe Leistungen. Alternativ ist ein Rohrsystem möglich, das die Luft über Ausströmungsöffnungen flächendeckend im Raum verteilt. Nachteilig erweist sich jedoch der permanente Luftzug, den die Geräte verursachen.